Was ist Evolutionspädagogik®?
Die Evolutionspädagogik® setzt dort an, wo Stress oder Druck das Lernen, Denken und Handeln erschweren.
Dabei richtet sich der Blick nicht ausschließlich auf das sichtbare Problem. Gemeinsam schauen wir darauf, in welchen Situationen Schwierigkeiten entstehen, was möglicherweise dahintersteht und welche Fähigkeiten bereits vorhanden sind,
Entwicklung beginnt mit Bewegung
Von unseren ersten Bewegungen als Baby bis zum aufrechten Gehen durchlaufen wir verschiedene Entwicklungsschritte. Wir rollen, robben, krabbeln, richten uns auf und lernen schließlich zu gehen.
Die Evolutionspädagogik® greift diese natürliche Bewegungsentwicklung auf. Sie arbeitet mit sieben Entwicklungsstufen, denen unterschiedliche Bewegungsmuster, Wahrnehmungsweisen und Fähigkeiten zugeordnet werden.
Im Laufe unserer Entwicklung sammeln wir auf diesen verschiedenen Eben Erfahrungen, auf die wir später beim Lernen und Handeln zurückgreifen.

Was passiert unter Stress?
Geraten wir in bestimmten Situaitonen unter Stress oder Druck, das können auch negative Erlebnisse sein, kann es schwerer werden, auf vorhandene Fähigkeiten und Handlungsmöglichkeiten zurückzugreifen.
Das kann sich ganz unterschiedlich zeigen: Wir verlieren die Konzentration, Gelerntes scheint plötzlich nicht mehr verfügbar zu sein, wir werden unsicher, unruhig oder reagieren anders, als wir es eigentlich möchten.
Genau hier setzt die Evolutionspädagogik® an.
Woher kommt die Evolutionspädagogik®?
Die Evolutionspädagogik wurde Anfang der 1990er-Jahre von Ludwig Koneberg am Institut für Praktische Pädagogik in München entwickelt.
Das Konzept verbindet Ansätze aus Pädagogik und Kinesiologie mit einem eigenen Entwicklungsmodell, das die menschliche Bewegungsentwicklung in sieben Stufen betrachtet.
